Gold


Gold (indogermanisch „ghel“: glänzend, gelb) ist
das einzige Metall mit einer gelben Farbe. Es ist
ein chemisches Element mit dem chem. Kurz-
zeichen Au (lat.: Aurum). Es hat als Feingold, d.h.
in reiner Form eine hohe Duktilität, d.h. es ist sehr
weich und biegsam.

Gold kommt in der Natur in gediegener, d.h.
metallischer Form vor. Als Mineral ist es jedoch
niemals völlig rein, sondern mit anderen Metallen
(meist Silber und/oder Kupfer) und Nichtmetallen
verunreinigt.
Beim Abbau unterscheidet man zwischen primären und sekundären
Lagerstätten. Durch Erosion (Verwitterung) wird das Gold aus seinen
ursprünglichen (primären) Lagerstätten ausgewaschen und lagert sich
in Flußläufen wieder ab (sekundär).

Gold wird seit Jahrtausenden für Schmuck und in Form von Goldmünzen
als internationales Zahlungsmittel verwendet. Es wird aufgrund seiner
hohen Umformbarkeit zu Blattgold mit einer Dicke von 1/10 000 mm
gewalzt und geschlagen. Außerdem vermag Gold in hohem Maß Wärme-
strahlung zu absorbieren, deshalb werden Fensterscheiben mit Gold
bedampft.

Im Allgemeinen wird es von Säuren nicht angegriffen, mit Ausnahme
des Säuregemisches „Königswasser“, einer Mischung aus Salzsäure
und Salpetersäure. Es ist absolut beständig gegen den Sauerstoff der
Luft (läuft also nicht an) und erfüllt somit das Hauptkriterium für die
Bezeichnung als Edelmetall. Weiterhin löst es sich leicht in vielen an-
deren Metallen zu Legierungen („Metallgemischen“).

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